AUFRUF FÜR EIN MAHNMAL FÜR DIE OPFER DES KOMMUNISMUS IN DEUTSCHLAND 

 

Anlässlich des 25. Jahrestages des Falls der Berliner Mauer am 9. November 1989 als ein Ergebnis der Friedlichen Revolution in der DDR und des damit verbundenen Endes der kommunistischen Herrschaft in Ost- und Mitteleuropa,

  • im Wissen um die verheerenden Folgen totalitären Denkens und Handelns in Deutschland, das mit der kommunistischen eine zweite Diktatur erleben musste,
  • im Gedenken an die Opfer der SED-Diktatur, der Toten und der Überlebenden, der Vertriebenen und Enteigneten, der Internierten und der zu Unrecht Inhaftierten, der Geflohenen, der von Berufs- und Bildungsverbot Betroffenen, der Opfer von Zersetzung und des Verlustes ihrer Gesundheit,
  • in Würdigung der Hoffnungen und Anstrengungen all jener, die dem Kommunismus widerstanden haben und ihren Glauben an eine demokratische Zukunft und ein Leben in Freiheit nicht preisgaben,
  • in Anerkennung des Widerstandes gegen die kommunistische Diktatur und des Engagements für Menschenrechte, Freiheit und Demokratie,
  • im Wissen um die Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit diktatorischen Systemen und zur Ermutigung zum Widerstand gegen Diktatur und die Verletzung von Menschenrechten,
  • in Solidarität mit all jenen, die noch heute unter einer kommunistischen Diktatur leben und leiden müssen,
  • im Bewusstsein, dass Aufklärung über das Leben und Leiden der Menschen unter der SED-Diktatur nötig ist,
  • für die aktive Teilnahme unserer Mitbürger an der politischen Meinungsbildung und ihres Engagements für und in unserer Demokratie,
  • für die Bewahrung von Freiheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten,

 

fordern wir den Deutschen Bundestag auf, noch im Herbst 2016 konkrete Schritte zur Errichtung eines Mahnmals zum Gedenken an die Opfer des Kommunismus in Deutschland zu beschließen.
Bitte unterstützen Sie uns dabei. Zum Kontaktformular. Oder: Unterschriftenliste anfordern.

 

 

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