Am 19. November 2013 fand in der Gedenkstätte Berliner Mauer die zweite Podiumsdiskussion der Initiative Mahnmal statt. Über das Thema "Individuelles Leid - Gemeinsames Erinnern? Opfer des Kommunismus in Europa und Formen des Gedenkens" diskutierten Prof. Dr. Jörg Baberowski (Professor für Geschichte Osteuropas an der Humboldt-Universität zu Berlin), Dr. Jan Foitzik (wiss. Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte München/Berlin), Prof. Dr. Richard Schröder (Philosoph, Theologe, ehem. Fraktionsvorsitzender der SPD in der DDR Volkskammer und MdB a.D.) und Dr. Jan Kosiar (Präsidiumsmitglied der Internationalen Assoziation ehemaliger politischer Gefangener und Opfer des Kommunismus). Moderiert wurde die Diskussionsrunde von Dr. Jacqueline Boysen, Studienleiterin bei der Evangelischen Akademie zu Berlin.

 

Am 5. Februar 2015 stellten Studentinnen und Studenten am Fachgebiet Entwerfen und Freiraumplanung der TU Darmstadt in einer Abschlusspräsentation ihre Entwürfe für ein Mahnmal für die Opfer der kommunistischen Gewaltherrschaft vor.

 

Unter der Leitung von Dr. Ing. Constanze Petrow und M.Sc. Inga Bolik erarbeiteten die Studierenden im Wintersemester 2014/15 etwa 20 Gestaltungsentwürfe für ein mögliches Mahnmal für die Opfer der kommunistischen Gewaltherrschaft in der SBZ/DDR. Der kreativen Schaffensphase ging eine äußerst intensive Auseinandersetzung mit der Diktaturerfahrung von Opfern in der DDR und der bisherigen Erinnerungslandschaft Berlins voraus.

Am 11. März 2013 hat in den Räumen der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur die Podiumsdiskussion Erinnern an die Vergangenheit und Mahnen für die Zukunft stattgefunden. Das Thema lautete: Brauchen wir ein zentrales Mahnmal in Berlin für die Opfer der kommunistischen Diktatur in Deutschland zwischen 1945 und 1989? Veranstalter, neben der Stiftung Aufarbeitung selbst, waren die UOKG und die Zeitschrift "Der Stacheldraht".