Berlin / Prague, 1 October 2015. The Platform of European Memory and Conscience joins its Members, the Union of the Victims of Communist Tyranny (UOKG) and the Berlin-Hohenschönhausen Memorial in a postcard mailing appeal to the German Bundestag, asking the deputies to finally decide on the erection of a monument to the victims of Communism in Berlin.

Bundestag will Mahnmal für Kommunismus-Opfer
Hubertus Knabe begrüßt Initiative der Regierungsfraktionen

Der Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Hubertus Knabe, hat die Initiative der Regierungsfraktionen im deutschen Bundestag begrüßt, ein Mahnmal für die Opfer des Kommunismus in Berlin zu errichten. „Nach jahrelangen Diskussionen wird es Zeit, für die Opfer politischer Verfolgung in der DDR ein Zeichen zu setzten. Der 25. Jahrestag der Wiedervereinigung ist ein guter Zeitpunkt dafür. Ich bitte alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages, sich dem Entschließungsantrag der Regierungsfraktionen anzuschließen.“

Der Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Hubertus Knabe, forderte in einer Presseerklärung vom 29. April 2015, in Berlin ein zentrales Mahnmal für die Opfer des Kommunismus zu errichten.

 

„Nach jahrelangen Diskussionen wird es Zeit, für die Opfer politischer Verfolgung in der DDR ein Zeichen zu setzen. Der 25. Jahrestag der Wiedervereinigung wäre ein guter Zeitpunkt dafür. Ich bitte die Abgeordneten des Deutschen Bundestags, sich für einen entsprechenden Beschluss einzusetzen.“ (Zitiert nach Presseinformation der Gedenkstätte Hohenschönhausen, 29. März 2015.)

 

Robert Ide spricht sich im Der Tagesspiegel vom 30.03.2014 klar für ein Mahnmal aus: "Damit die Zeit nicht über diese Zeit hinweggeht. Und man am Denkmal stehenbleibt" -  der erwarteten Kosteneplosion und der unerwarteten urbanen Biotope zum Trotz. Den kompletten Artikel "Warum Berlin ein neues Mahnmal für DDR-Opfer braucht" finden Sie hier.

 

Der Tagesspiegel vom 29. März 2014 fragte Joseph Joffe, Herausgeber der Wochenzeitung DIE ZEIT, wie er zur neuen Debatte über ein Denkmal für die Opfer des Kommunismus stehe. Joffe: „…Solche Mahnmale stehen in Budapest, Moskau, Prag und Sofia. Was wissen die, was die Berliner nicht wissen? Ob rot oder braun: Der Totalitarismus hat immer unschuldige Menschen vernichtet, die nicht ins System passten. Keine Sorge, ein solches Mahnmal wird das Holocaust-Memorial nicht überschatten, geschweige denn das Menschheitsverbrechen relativieren. Nie.“ Die komplette Antwort auf die Frage finden Sie hier.